Spam-Filter
Spam-Filter gibt es mit unterschiedlichen Arbeitsweisen. Dazu gehört unter anderem die Methode Whitelist oder Blacklist. In der Blacklist sind E-Mail Adressen, Server-Namen oder IP-Adressen gelistet, deren Post als unerwünscht markiert wird. Sie wird automatisch als Spam eingestuft und gelöscht.
Die Greylisting-Methode markiert diejenigen Emailsendungen als Spam, die von unbekannten Servern stammen. Mit dem ersten Zustellversuch ist ein Softbounce verbunden. Durch diese Aktion kann 80 bis 90% des Spams gelöscht werden, denn die unerwünschten Mails werden oft nur einmal an denselben Empfänger gesendet, sonst würde mit dem Aufkommen von Millionen von Sendungen der Server leistungsmäßig schnell zusammenbrechen.
Bayes-Filter kontrollieren als statistische Filter den Textinhalt der Mails, denn Spamsendungen sind mit charakteristischen Wörtern ausgestattet. Diese sind für Bayes-Filter Grundlage, dass eine Mail ein Spam sein kann. Da er eine trainierende beziehungsweise lernende Einrichtung ist, ist es notwendig, dass bis zu 1.000 Emails manuell eingegeben werden müssen, die in erwünschte (Ham) und in unerwünschte (Spam) eingeteilt werden. Erst nach dieser Eingabe arbeitet der Filter mit einer hohen Trefferquote.